Dr.med.dent. Andreas Michalski Birgit Lindinger Tätigkeitsschwerpunkt Kinder-und Jugendzahnheilkunde
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Ihr Praxisteam 

 

Warum müssen Milchzähne behandelt werden?

Milchzähne haben wichtige Funktionen. Sie dienen als Platzhalter, d. h. sie ermöglichen den bleibenden Zähnen sich  in den Zahnbogen einzugliedern. Ein frühzeitiger Verlust vor allem der seitlichen Milchzähne kann zu Zahnfehlstellungen und Durchbruchstörungen führen. Denken sie daran:  es gibt Milchzähne die bis zum 11. /12. Lebensjahr in der Mundhöhle bleiben.

Bei frühzeitigem Verlust der Milchfrontzähne ist die Ästhetik gestört was nicht selten zu Hänseleien unter Kindern führen kann, ebenso kann es zu logopädischen Problemen kommen.

Wird Karies bei Kindern nicht behandelt, so ist die gesamte Mundhöhle vermehrt mit Keimen besiedelt. Dies führt auch zu einem erhöhten Risiko für die bleibenden Zähne frühzeitig an Karies zu erkranken. Zudem haben die Kinder einen „Herd“ im Körper. Dies kann das Allgemeinbefinden stark beeinflussen.

 

Kann ich mein Kind mit Karies „anstecken“?

Ja, Karies ist eine Infektionskrankheit und entsteht durch  Keime, die beim Säugling noch nicht vorhanden sind. Die Babys werden durch Übertragung von Speichel, sei es durch die Benutzung  des gleichen Löffels oder Schnullers  mit den schädlichen Keimen in Kontakt gebracht.

 

Ab wann sollen die Zähne geputzt werden?

Warum nicht ab dem 1. Zahn putzen? Ist der Zahn in der Mundhöhle durchgebrochen, so wird er mit Nahrungsmitteln in Kontakt gebracht,  die Karies begünstigen können. Bei sehr kleinen Kindern kann mit einem feuchten Lappen, speziellen Schwämmchen oder schon mit der Zahnbürste geputzt werden. Bereits ab hier gilt: Vorbeugen ist am besten.

 

Wie werden Milchzähne behandelt?

Je nach Situation. Es werden Füllungen; evt. Wurzelbehandlungen aus speziellem Material für Milchzähne und Milchzahnkronen gemacht. Die genaue notwendige Behandlung kann Ihr Behandler Ihnen individuell erläutern.

Was wird bei frühzeitigem Verlust von Zähnen gemacht?

In diesem Fall kommen so genannte Platzhalter zum Einsatz. Fehlen mehrere Zähne so kann eine individuelle Platte aus Kunststoff angefertigt werden. Diese wird mit Klammern an den noch vorhandenen Zähnen befestigt, ähnlich wie bei einer herausnehmbaren Zahnspange. Oder aber der Platzhalter wird fest mit den noch vorhandenen Milchzähnen verankert, um so den notwendigen Platz für die bleibenden Zähne freizuhalten.

 

Wann soll ich das erste Mal mit meinem Kind zum Zahnarzt gehen?

Ähnlich wie beim Kinderarzt gibt es beim Zahnarzt einen Kinderzahnarztpass. Bereits in der Schwangerschaft ist es sinnvoll sich zahnärztlich betreuen zu lassen, um die Mundhöhle der Mutter mit möglichst wenig Keimen besiedelt zu haben und somit die Gefahr der „Ansteckung des Kindes“ zu reduzieren.

Die empfohlenen Untersuchungszeiten für ihr Kind können sie dem Kinderpass entnehmen. Sinnvoll ist es aber bereits ab dem 1. Zahn regelmäßig zu kommen. Dadurch können Themen wie Fluoridgabe, Ernährung etc. besprochen werden. Somit lernt das Kind die Praxis und das Team von klein auf kennen.

 

Wie oft sollen die Zähne geputzt werden?

Am wichtigsten ist das Putzten vor dem Schlafen gehen. Dann sollte besonders gründlich gereinigt werden. Danach sollte nichts mehr gegessen und getrunken werden. Falls notwendig nur Wasser, keine Milch oder Saftschorlen. Bis zum 6. Lebensjahr ist es sinnvoll, dass die Eltern „nachputzen“. Abhängig vom Alter ist es empfehlenswert nach den Mahlzeiten zu putzen. Individuelle Beratung bekommen sie in der Praxis.

 

Wie entsteht Karies?

Aus den Kohlehydraten der Nahrung zusammen mit den Bakterien in der Mundhöhle werden organische Säuren gebildet. Diese Säuren greifen die Zahnoberfläche an und zerstören sie.

 

Was ist Flaschenkaries?

Viel trinken ist für Kinder sehr wichtig. Werden allerdings hauptsächlich gesüßte Tees, Fruchtschorlen etc. dem Kind in der Flasche angeboten oder sogar dem Kind die Flasche zum Dauernuckeln überlassen, so sind die Zähne über einen langen Zeitraum schädigendem Zucker, bzw. Fruchtzucker oder Säuren ausgesetzt. Der ansonsten für die Neutralisation wichtige Speichel kann dies nicht ausgleichen. Es kommt zu Karies, überwiegend im Oberkiefer, hier im Frontzahnbereich vermehrt.

 

Sind „schlechte Zähne“ vererbbar?

Die Speichelzusammensetzung und -menge können die Entstehung von Karies beeinflussen. Zudem ist das Kariesrisiko bei Kindern, die vorwiegend durch den Mund atmen erhöht. Allerdings ist entscheidend wie häufig Nahrung und Getränke zugeführt werden. Wird sehr häufig über den Tag verteilt gegessen und /oder getrunken so wird die Entstehung von Karies begünstigt.

Vererbbar ist Karies nicht, nur die Übertragung der Keime kann begünstigt  sein,  wenn auch die Eltern etc. viele Keime im Mund haben. Um das Kariesrisiko genau abklären zu können bieten wir Speicheltests an.